Über mich

Du hast den Weg auf meine Seite gefunden, aber fragst dich jetzt wahrscheinlich, wer ich eigentlich bin? Meinen Namen hast du sicherlich eben auch schon gesehen. Jonas Siebold. Aber wer ist das, Jonas Siebold? Ich bin das. Haha.

Ja, ich bin Jonas Siebold, geboren am 12. Mai 1997 in Kassel. Die Schule habe ich 2016 mit dem Abitur beendet. Und irgendwie bin ich im Laufe der Zeit zur Fotografie gekommen. Logisch, sonst würde es diese Seite gar nicht geben.

In frühen Jahren habe ich schon immer mal die Kamera genommen, da ich aber eigentlich keine Ahnung von dem was ich da tat hatte, fotografierte ich jeden Winkel (ja, auch jeden Mülleimer einmal im Urlaub) und das auch noch im Automatikmodus, weil ich dachte, dass ich daraus ein schönes Bild machen könnte. Doch damals machte ich nur Bilder, ohne irgendwelche Hintergedanken, ohne sie später zu bearbeiten oder dergleichen. Sie lagen alle nur auf einer Festplatte. Gebrauchen konnte man sie allerdings nicht.

2014 änderte sich dann alles. Zumindest was meine fotografische Laufbahn angeht. Im Sommer ging es im Rahmen eines Schüleraustausches nach Australien. Ein wunderschönes Land, eine ganz andere Welt. Im Rahmen dieses Austausches begaben wir deutsche Austauschschüler uns auf eine  knapp 2-wöchige Reise durch Queensland. Durch die Weiten des Outbacks ging es gen Norden nach Cairns. Von dort ging es die Küste nach Süden zurück nach Brisbane. Auf dieser Reise sollte meine Leidenschaft zur Fotografie entfachen. Ich, damals noch mit einer Nikon Coolpix P500 (weil die Kamera einen Monsterzoom hatte) unterwegs, ohne irgendeine Ahnung der Fotografie. Viele meiner Mitfahrer hatten Spiegelreflexkameras, während ich „nur“ eine Bridgekamera hatte, die im Prinzip eine eingeschränkte Spiegelreflex war. Die anderen machten super Fotos. Sie wussten wie man es macht. Sie nutzten, im Gegensatz zu mir, nicht den Automatikmodus. Mein Betreuer versuchte mir kurz zu erklären wie ich Bilder im Manuellen Modus mache. Ich jedoch verstand nur Bahnhof. Aber irgendwie war ich davon angetan. Von da an nahm ich mir vor, mir eine Spiegelreflex anzuschaffen und das Fotografieren zu lernen. Gesagt getan.

In den Herbstferien dann stieß ich auf mehrere Youtuber, die diese Materie sehr einfach erklärten. Ich übte und übte und übte. Dies aber mit der Kamera meiner Mutter. Und aus dem einfachen wie blöden Grund, da einer der Youtuber eine Canon nutzte, kaufte ich mir später eine Canon, was aber erst im Dezember 2015 geschah. So lange nutzte ich die Nikon-Kamera meiner Mutter, da  ich zwischenzeitlich meine verkauft hatte und so zeitweise ohne Kamera war.

Ich fotografierte immer mehr und irgendwann merkte ich, dass mir Blätter und irgendwelche Gebäude einfach nicht reichten und das ich mehr Action haben wollte. So kam ich zur Portraitfotografie und mit einem Mal war es plötzlich der Hauptbestandteil meiner Fotografie. Zuerst noch Personen aus meinem Bekanntenkreis. Irgendwann musste sich aber was ändern und ich schrieb mir völlig fremde Menschen an, da ich meine Entwicklung vorantreiben wollte. Nicht nur fotografisch. Ich, normalerweise zurückhaltend gegenüber fremden Menschen, musste plötzlich mit neuen Menschen kommunizieren. So entwickelte sich in den letzten Jahren nicht nur meine Fotografie weiter, nein, auch meine Persönlichkeit entwickelte sich, sie wuchs. Neue Erfahrungen. Ich wurde stärker in mir. Selbstbewusster. Ohne diese Entwicklung würde ich nicht das machen, was ich heute am allerliebsten mache: Fotografieren. Nicht in diesem Stile.

Mittlerweile nutze ich aber auch meine Canon nicht mehr. Im Dezember 2017 wurde diese durch eine spiegellose Kamera von Sony ersetzt. Ein weiterer Schritt, den ich, wie so viele andere, nicht bereue. So viel zu meiner Geschichte bisher. Doch sie ist noch lange nicht zu Ende.